Gegen Mittag versammelten wir uns einmal mehr in Rita’s Clubhaus zum schminken. Dummerweise machte uns eine Airbrush-Pistole einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Sie wollte einfach nicht mehr, aber Simone wäre nicht Simone wenn sie auch diese Panne nicht bravurös meisterte. So konnten wir uns dann schon bald zu unserem 1. Auftritt aufmachen. Wie jedes Jahr beglückten wir den Götschihof mit unserer Anwesenheit. Wir wurden bereits freudig erwartet und einigen konnte es nicht schnell genug gehen. Immer wieder schön zu sehen, dass wir mit unserer Musik solche Lächeln in die Gesichter zaubern können. 

 

Hausgemachte Berliner und Schenkeli gehörten zur Standartverpflegung nach unserem gelungen Auftritt. Leider glänzte Sandra arbeitshalber mit ihrer Abwesenheit, wodurch sie uns bat, ihr doch so einen feinen Berliner mitzubringen. Gesagt, getan. Aus einem Berliner wurde allerdings ein ganzer Sack voll und so brauchte es nicht lange, bis die zündende Idee da war…. Dazu später. 

 

Weiter ging’s zum Altersheim Grünau in Altstetten. Dort wurden wir sogar von einem Bewohner gefilmt. Wer weiss, vielleicht sehen wir das irgendwann mal. Auch diese Menschen hatten riesig den Plausch. 

 

Zum Abendessen trafen wir uns wiederum in Rita’s Clubhaus. Feine Chässchnitten, Salat und Spaghetti wurden durch Rita für uns zubereitet. Hmmm fein, danke Rita. Während dessen wurden unsere mitgebrachten Berliner einzeln in kleine Säckchen abgepackt und an die Flüügis verteilt. Bald daraut traf unsere Sandra ein. Überschwenglich wurde sie von uns begrüsst und jeder drückte ihr noch schnell sein Säckchen in die Hand. Die ersten wurden freudig entgegengenommen, je mehr es wurden, umso länger Sandras Gesicht. Tja liebe Sandra, uns muss man das nur einmal sagen. Ich bin sicher, sie hat heute noch einen Vorrat davon.

Die Zeit bis zum letzten Auftritt wurden in gemütlicher Runde mit diversen Spielen überbrückt. Wir machten uns jedoch schon zeitig auf den Weg. Viele genossen es, früher an einem Anlass zu sein und dort die anderen Guggen zu hören, zu tanzen oder ein’s über den Durst zu trinken.

 

Stefan stiess frisch aus seinen Ferien zu uns. Als kleinste Gugge zeigten wir, dass wir nicht zu unterschätzen waren. Die Bühne rockte und wir alle hatten riesen Spass und waren voll zufrieden. Bleibt mir am Ende nur zu sagen: mer send scho en saugeile Huufe!!!!

 

Schnägg

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