Dez
04
2010


Am bitterkalten 4. Dezember 2010 trafen sich die Aktivmitglieder, Gönner und Passivmitglieder in der Waldhütte Aesch zum alljährlichen Chlausaabig. Der Apéro war unter dem Vordach gedeckt, aber bei gefühlten -30 Grad Celsius wurden Chips, Nüssli, Getränke etc. sehr bald in die heimelige Stube 'gezügelt', wo das Cheminée-Feuer die Temperatur von Minute zu Minute ansteigen liess. Nur die hartgesottenen Raucher trotzten der Kälte.

 

Wenig später setzten sich alle an die liebevoll gedeckten Tische. Die Raclette-Öfeli standen bereit und waren eigesteckt. Als dann der Käse und die 'Herdöpfel' serviert wurden schaltete jeder Tisch sein(e) Öfeli an. Es dauerte nicht lange, bis die Sicherung genug hatte von all den 'stromfressenden' Öfeli. Schwupp, und es war stockdunkel. Na gut, Öfeli ausschalten, anders verkabeln und wieder einschalten. Schwupp, und es war schon wieder dunkel. Nach ein paar Anläufen hatte es endlich geklappt, die Last anständig zu verteilen und die Flüügis konnten ihre Bäuche mit Käse und diversen leckeren Zutaten vollschlagen.

 

Nach dem Essen stieg die Nervosität. Schliesslich sollte demnächst der Samichlaus zu Besuch kommen. "Hoffentlich hat er nichts über meine peinlichen Missgeschicke im letzten Vereinsjahr erfahren", schien der Gedanke in diversen Köpfen. Klingelingeling, und schon stand dem Samichlaus mit seinem Schmutzli auf der Matte. Die Hoffnung war umsonst, wie jedes Jahr wusste der Samichlaus über die meisten der Flüügis etwas zu erzählen. Einer nach dem anderen wurde zum Samichlaus gerufen, und bevor der Chlaussack in Empfang genommen werden durfte musste jeder ein Sprüchli aufsagen. Da gibt es definitiv noch Verbesserungspotenzial... Es gab sogar welche, die sich aus der Sprüchli-Pflicht ausgekauft haben und dem Schmutzli einen 2-Fränkler in die Hand drückten ;-)

 

Von Stefan, dem Vize-Spielführer, wollte der Samichlaus wissen wie er ein Musikstück anzählt. Er machte es vor, "1, 2, 3" und die Mitglieder sangen Happy Birthday, denn Stefan feierte an diesem Tag seinen Geburtstag. Genny brachte aus der Küche eine riesige Eistorte, welche Charly für uns zubereitet hat.

 

Nachdem sich der Samichlaus mit seinem Schmutzli verabschiedet hatten, wurde zum Dessert - der erwähnten Eistorte mit Eiercognac - und Kaffee (Schnaps) übergegangen. Die Flüügis liessen den Abend bei gemütlichen Beisammensein und dem einen oder anderen Drink ausklingen.

 

Ein herzliches Dankeschön gehört den Organisatoren, insbesondere Genny, aber auch Stefan und Andi.

 

Liebe Grüsse

s'Müüsli us de Waldhütte

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