Wie befürchtet sah ich morgens aus dem Fenster und es regnete! Wie jedes Mal trafen wir uns um 9.00 Uhr in Urdorf zum Schminken. Auf dem Weg nach Widen wurde das Wetter leider nicht besser. Mit dem Regenschutz ging es zur Startaufstellung. Bei strömendem Regen liefen wir den Umzug. Zurück auf dem Schulhausplatz spielten wir noch ein Ständchen und holten danach unsere wohlverdienten Wienerli. Um 13.00 Uhr spielten wir am Kinderball und mit viel Einsatz haben wir dem Motto entsprechend gerockt.
Um 14.00 Uhr wartete der reservierte Car um mit uns ans Ziel des Überraschungsnachmittags zu fahren. Kurz nach der Abfahrt informierte uns der Präsi, dass wir nach Spreitenbach zum „Automac“ (McDonalds) fahren werden. Beim Eintreffen informierte er nochmals. Wir werden im Hotel Arte ein Bowling, Tischfussball und Quiz Turnier durchführen und anschliessend ein gemeinsames Fondue-Chinoise à discrétion geniessen. Die Mitglieder waren begeistert und wir haben es genossen. Um ca. 21.00 Uhr ging es langsam nach Widen zurück um den letzten Auftritt für diese Saison hinter uns zu bringen. Mit letztem Einsatz haben wir um 0.45 Uhr nochmals die Stimmung angeheizt.
Nun können wir uns wieder erholen, bis es in 8 Monaten, am 11.11.11, 11:11 Uhr wieder von vorne beginnt!
Mit dem baldigen Ende im Hinterkopf ging es wieder ins Clubhaus zum Schminken. Einige klagten über etwas wenig Schlaf, es war ja Uslumpete in Urdorf am Abend davor. Mit gefülltem Magen und geschminkten Gesichtern ging es um 20.30 Uhr nach Birmensdorf. Um 21.00 Uhr wollten wir in der Sonne unseren Einmarsch präsentieren, doch die Türe war einfach zu eng. Doch nachdem auch das letzte „Chübeli“ vom Schlagzeug demontiert war kamen wir zum Spielen. Unsere Freunde aus Urdorf haben den Stammtisch besetzt, aber das Lokal war leider nicht sehr gut besucht. Wir spielten unser Repertoire und haben nach unserem Auftritt mit einem Glas Weisswein angestossen. Ein Kompliment gab es danach, die Feuerwehr-Sitzung im OG der Sonne haben wir auch unterhalten.
Nach und nach verabschiedeten sich die Mitglieder nach Widen. Auf ans Guggenfestival. Gemeinsam verbrachten wir die Zeit bis zu unserem Auftritt bei Mineral und Bier. Es wurde 0.45 Uhr und wir waren bereit als es hiess „Flüüge-Tätscher Birmensdorf“. Mit vollem Einsatz und Motivation haben wir das Programm gespielt. Einige kämpften etwas mit der Müdigkeit. War das etwa noch von der Uslumpete? Einige blieben noch etwas länger, aber es war noch nicht hell als sich die Letzten auf dem Heimweg waren.
Um 19:00 Uhr war Treffpunkt bei Rita im Clubhaus zum Schminken. Die Stimmung war gut, das Schminken ging voran und der Auftritt im Frohsinn kam immer näher. Um 21:00 Uhr war es dann so weit, „Einmarsch“ und dann „Ich lebe“, wie immer meinte unser Spielführer Hoschi.
Der Auftritt war ganz in Ordnung, naja die Stimmung der Zuhörer hätte etwas besser sein können. Es gab noch was zum Trinken und dann mussten wir auch schon weiter in die Zentrumshalle an die Uslumpete.
22:20 Uhr Einmarsch, aufstellen, spielen und Ausmarsch. Etwa in diesem Tempo, so kam es mir vor. Die Stimmung war genial, alle machten mit, sogar die auf der Tribühne. Ich fand´s super!
Leider ging es mir nicht so gut und ich ging nach einem Cola nach Hause ins Bett. Aber ich denke die die noch geblieben sind hatten eine tolle Uslumpete in der Zentrumshalle von Urdorf.
Priska Rüegg
Rümlang 11.3.2011
Am Freitagabend hatten wir unseren Auftritt im Gemeindesaal Worbiger in Rümlang. Es waren nicht allzu viele Zuhörer anwesend, jedoch hat es den einen oder anderen wortwörtlich umgehauen.
Urdorf 12.3.2011
Der Samstag startete mit dem Urdorfer Umzug. Danach spielten wir nach einer längeren Pause im Nelson. Bis wir fertig waren, hatte Rita bereits unsere Verpflegung bereit. Am späten Abend traten wir noch am Ball in der Zentrumshalle auf.
Üerzliker Umzug 13.3.2011
Nach dem Schminken am Sonntagvormittag ging es an den Üerzliker Umzug nach Kappel am Albis. Wie auch schon am Samstag war auch an diesem Umzug das Wetter optimal. Auch die Verpflegung während dem Umzug klappte super. Den Abschluss dieses Wochenendes bildete der Heimkehrerball in Urdorf. Dann hatten wir uns die 4 „Ruhetage“ verdient.
Laufenburg, ist das nicht in Deutschland? Nein, das ist doch im Baselbiet. Eben nicht. Es muss auf jeden Fall weit weg sein, denn auf der Carfahrt dorthin mussten wir dringend eine Rauchpause einlegen. Aber was heisst das nun? Laufenburg ist eine Stadt an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Es gibt ein deutsches Laufenburg und eines in der Schweiz. Und das Schweizer Laufenburg liegt im Kanton Aargau.
Aber was hat das alles mit uns zu tun. Nun in Laufenburg verbrachten wir in der vergangenen Saison ein ganzes Fasnachtswochenende. Am Samstagabend gab es einen Nachtumzug von der deutschen Seite über den Rhein auf die Schweizer Seite. In der Folge war Gassenfasnacht angesagt. Es gab viele kleine Beizchen und Stände zur Verpflegung. Dann und wann traf man eine Gugge, welche auf einer der vielen kleinen Bühnen spielte, die in den beiden Städtchen verteilt waren. Mit fortschreitender Stunde spielten die Leute auch ganz spontan, ohne auf die Bühnen zu achten. Und die Guggen begannen sich auch zu durchmischen. Da spielte dann ein Weiss-schwarzer mit einem Pink-grün-schwarzen und einem Schwarz-rot-silbrigen irgendetwas in die Nacht hinein. Dabei war das ganze auch eine internationale Sache. Von den zwei in England existierenden Guggenmusiken war eine auch mit von der Partie. Gegen deren 23-Stündige Anreise war unser Weg tatsächlich nur ein Katzensprung.

